Drehscheiben Hardware und Anschluss

Aus Modellbahn-Anlage Wiki
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Um die Drehscheibe digital zu steuern verwenden wir einen Drehscheibendecoder von Littfinski DatenTechnik (LDT), nämlich den TT-DEC. Dieser ist kompatibel zum Märklin Drehscheiben-Decoder 7686, enthält aber eine Menge zusätzliche Rückmelde-Anschlüsse, die gerade für die Steuerung mittels PC nützlich sind. Zudem ist er, entgegen der Märklin-Version, mit dem DCC-Protokoll ansteuerbar.

Die Märklin-Drehscheibe kann über den Standard-Stecker an den Decoder angeschlossen werden, bei der Fleischmann-Drehscheibe muss amn das Kabel zum manuellen Handregler kappen und die einzelnen Kabel an den Decoder anschrauben.

Auch an der Drehscheibe bietet es sich an, Änderungen vorzunehmen, um vernünftige Rückmeldungen hinzubekommen. In der Drehscheiben-Version auf unserer Anlage hat man den Mittelleiter (+ Pol) mittels Kondensator mit der Masse verbunden - warum auch immer. Diese Schaltung macht aber ein Rückmelden unmöglich - die Drehscheibe ist dann "Dauerbelegt" - auch wenn keine Lok auf der Bühne steht. Der einfachste Weg ist es, den kleinen Kondensator auszulöten oder abzuzwicken (das gelbe Ding in der Mitte des Bildes).

Drehscheibe-kondensator.jpg


Um weiter an der Bühne zu arbeiten, muss diese Bühne ausgebaut werden. Dazu ist die Schraube in der Mitte zu lösen. Um die Bühne nun aber vollends herausnehmen zu können, müssen auf Seite des Motorhauses die Abfahrts- oder Stumpfgleise herausgenommen werden. Danach kann die Bühne herausgehoben werden.

Drehscheibe-ohne-buehne.jpg


Dreht man die Bühne nun auf den Kopf, sieht man an den Seiten, dass eine Art "Federn" die Masse der Schienen an die Auffahrtsgleise weitergibt. Dies ist zu unterbinden, denn sonst meldet die Drehscheibe "belegt", sobald die Drehscheibe ein Abfahrtsgleis anfährt mit darauf stehender Lokomotive. Auf diesem Bild sind diese bereits entfernt, man sieht nur noch die Reste.

Drehscheibe-buehne03.jpg