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| Eine Rollende Landstraße ist ein System, bei dem Straßenfahrzeuge auf Eisenbahnwagen transportiert werden. | Eine Rollende Landstraße ist ein System, bei dem Straßenfahrzeuge auf Eisenbahnwagen transportiert werden. | ||
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| In diesem System nutzen die Fahrzeuge in dem Modus „Rollende Landstraße” in die Wagen eingebaute Magnete, um sich auszurichten und an exakt definierten Parkpositionen anzuhalten. Andernfalls würden die Fahrzeuge bereits anhalten, sobald sie das IR-Signal eines vorausfahrenden Fahrzeugs erkennen (was nicht unbedingt der optimalen Position auf den Wagen entspricht und zudem von den Lichtverhältnissen abhängen kann). | In diesem System nutzen die Fahrzeuge in dem Modus „Rollende Landstraße” in die Wagen eingebaute Magnete, um sich auszurichten und an exakt definierten Parkpositionen anzuhalten. Andernfalls würden die Fahrzeuge bereits anhalten, sobald sie das IR-Signal eines vorausfahrenden Fahrzeugs erkennen (was nicht unbedingt der optimalen Position auf den Wagen entspricht und zudem von den Lichtverhältnissen abhängen kann). | ||
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| Das folgende Beispiel zeigt eine Standardanordnung mit Samms 710 Schwerlastwagen von Märklin, die bereits mit den entsprechenden Magneten ausgestattet sind. Achten Sie auf die Position des gelben Bremsrades zur korrekten Ausrichtung. | Das folgende Beispiel zeigt eine Standardanordnung mit Samms 710 Schwerlastwagen von Märklin, die bereits mit den entsprechenden Magneten ausgestattet sind. Achten Sie auf die Position des gelben Bremsrades zur korrekten Ausrichtung. | ||
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| ===== Funktionsweise ===== | ===== Funktionsweise ===== | ||
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| Wird das Be- oder Entladen mithilfe von Gleisbelegtmeldern automatisiert, | Wird das Be- oder Entladen mithilfe von Gleisbelegtmeldern automatisiert, | ||
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| Die Standard-Magnetpositionen der Samms 710 Schwerlastwagen sind für Fahrzeuge mit Sattelaufliegern optimiert. Deutlich kürzere oder längere Fahrzeuge erfordern unter Umständen eine Anpassung der Magnetpositionen. | Die Standard-Magnetpositionen der Samms 710 Schwerlastwagen sind für Fahrzeuge mit Sattelaufliegern optimiert. Deutlich kürzere oder längere Fahrzeuge erfordern unter Umständen eine Anpassung der Magnetpositionen. | ||
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| Sehr kurze Fahrzeuge sind zwar grundsätzlich möglich, werden jedoch nicht als Einfachbeladung empfohlen, da sie sehr gute Lichtverhältnisse benötigen, um sich gegenseitig zuverlässig zu erkennen. Für sehr kurze Fahrzeuge wird empfohlen, zwei Fahrzeuge pro Wagen zu platzieren und die Option „dicht auffahren” zu verwenden. | Sehr kurze Fahrzeuge sind zwar grundsätzlich möglich, werden jedoch nicht als Einfachbeladung empfohlen, da sie sehr gute Lichtverhältnisse benötigen, um sich gegenseitig zuverlässig zu erkennen. Für sehr kurze Fahrzeuge wird empfohlen, zwei Fahrzeuge pro Wagen zu platzieren und die Option „dicht auffahren” zu verwenden. | ||
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| Option „dicht auffahren” aktiviert: Fahrzeuge halten an einem Südmagneten nur dann an, wenn sie das Nahsignal erkennen. | Option „dicht auffahren” aktiviert: Fahrzeuge halten an einem Südmagneten nur dann an, wenn sie das Nahsignal erkennen. | ||
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| Im folgenden Beispiel würde Fahrzeug 2 bei deaktivierter Option „dicht auffahren” vorzeitig anhalten, anstatt zum nächsten Wagen weiterzufahren, | Im folgenden Beispiel würde Fahrzeug 2 bei deaktivierter Option „dicht auffahren” vorzeitig anhalten, anstatt zum nächsten Wagen weiterzufahren, | ||
| Im Modus „dicht auffahren” hingegen gilt: Erkennt Fahrzeug 2 nur das Fernsignal, nicht jedoch das Nahsignal, so erkennt es, dass das vorausfahrende Fahrzeug noch weiter entfernt ist und eine weitere freie Parkposition vorhanden sein kann; es fährt daher bis zum nächsten Südmagneten weiter. Erst wenn Fahrzeug 2 sowohl das Fern- als auch das Nahsignal erkennt, hält es am Südmagneten an. Der geringe Abstand zeigt an, dass die letzte verfügbare Parkposition erreicht ist und kein weiteres Vorrücken erfolgen darf. | Im Modus „dicht auffahren” hingegen gilt: Erkennt Fahrzeug 2 nur das Fernsignal, nicht jedoch das Nahsignal, so erkennt es, dass das vorausfahrende Fahrzeug noch weiter entfernt ist und eine weitere freie Parkposition vorhanden sein kann; es fährt daher bis zum nächsten Südmagneten weiter. Erst wenn Fahrzeug 2 sowohl das Fern- als auch das Nahsignal erkennt, hält es am Südmagneten an. Der geringe Abstand zeigt an, dass die letzte verfügbare Parkposition erreicht ist und kein weiteres Vorrücken erfolgen darf. | ||
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| Werden Wagen mit einfachen und doppelten Parkpositionen kombiniert, ist darauf zu achten, dass die Fahrzeuge stets in der richtigen Reihenfolge ankommen. | Werden Wagen mit einfachen und doppelten Parkpositionen kombiniert, ist darauf zu achten, dass die Fahrzeuge stets in der richtigen Reihenfolge ankommen. | ||
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| Sind mehr Fahrzeuge vorhanden als Parkpositionen auf dem Zug, verhindert das letzte Fahrzeug auf dem Zug, dass weitere Fahrzeuge nachrücken. Damit dieser Mechanismus zuverlässig funktioniert, | Sind mehr Fahrzeuge vorhanden als Parkpositionen auf dem Zug, verhindert das letzte Fahrzeug auf dem Zug, dass weitere Fahrzeuge nachrücken. Damit dieser Mechanismus zuverlässig funktioniert, | ||
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| Sobald die Fahrzeuge ihre Parkposition erreicht haben, bleiben sie stehen, auch wenn sie den Kontakt zum vorausfahrenden Fahrzeug verlieren. Dies verhindert Unfälle, falls sich die Fahrzeuge während der Fahrt des Zuges einender vorübergehend nicht mehr sehen, beispielsweise in engen Kurven. Sobald jedoch das erste Fahrzeug den „Abfahren”-Befehl erhält, sendet es ein Signal an alle nachfolgenden Fahrzeuge, wobei jedes Fahrzeug das Signal an das nächste weiterleitet. Dieses Signal übersteuert zudem den Nordmagneten auf dem vordersten Wagen, sodass alle Fahrzeuge den Zug verlassen können. | Sobald die Fahrzeuge ihre Parkposition erreicht haben, bleiben sie stehen, auch wenn sie den Kontakt zum vorausfahrenden Fahrzeug verlieren. Dies verhindert Unfälle, falls sich die Fahrzeuge während der Fahrt des Zuges einender vorübergehend nicht mehr sehen, beispielsweise in engen Kurven. Sobald jedoch das erste Fahrzeug den „Abfahren”-Befehl erhält, sendet es ein Signal an alle nachfolgenden Fahrzeuge, wobei jedes Fahrzeug das Signal an das nächste weiterleitet. Dieses Signal übersteuert zudem den Nordmagneten auf dem vordersten Wagen, sodass alle Fahrzeuge den Zug verlassen können. | ||
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| ===== Bidirektionaler Betrieb ===== | ===== Bidirektionaler Betrieb ===== | ||
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| Ein einzelner IR Mini kann in Anlagen mit Wendeschleife sowohl das Beladen als auch das Entladen steuern. | Ein einzelner IR Mini kann in Anlagen mit Wendeschleife sowohl das Beladen als auch das Entladen steuern. | ||
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| Während die Fahrzeuge auf das Beladen warten, sendet der IR Mini den „Abfahren”-Befehl. Sobald der Zug eingetroffen ist, wird auf „Einfahren” umgeschaltet, | Während die Fahrzeuge auf das Beladen warten, sendet der IR Mini den „Abfahren”-Befehl. Sobald der Zug eingetroffen ist, wird auf „Einfahren” umgeschaltet, | ||
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