Rückmeldemonitor
Der Rückmeldemonitor ist eine Komponente des Monitors. Er bietet eine hardwarenahe Ansicht der Rückmeldeadressen ihrer Anlage. Die Anzeige erfolgt getrennt nach den angeschlossenen Digitalsystemen.
Der Monitor wird mit Hilfe sogenannter Module aufgebaut. Mit Modulen können die Rückmeldedecoder auf der Anlage nachgebildet werden.
Neue Module können per Menübefehl oder auch indirekt per Lauschen erzeugt werden.
Jedes Modul besitzt eine einstellbare Anzahl von Eingängen. Diese werden nach dem bereits bekannten Schema mit Adresse und ggf. Eingang adressiert. Sie können die Anzahl der Eingänge an jedem Modul frei festlegen. Es wird aber empfohlen, bei jedem Modul genau diejenige Anzahl von Eingängen einzustellen, die der entsprechende Decoder auch auf der Anlage besitzt (z.B. 8-fach- oder 16-fach-Modul).
Die einzelnen Module können im Rückmeldemonitor frei angeordnet werden. Sie können so z.B. die Lage der installierten Decoder auf Ihrer Anlage nachbilden. Es gibt auch die Möglichkeit, die Module automatisch (nach aufsteigenden Adressen) vom Programm anordnen zu lassen.
Das Bild zeigt einen Rückmeldemonitor mit mehreren 8-fach- und 16-fach-Modulen. Die Namen der Module werden mit „RM 1“, „RM 2“, „RM 3“ usw. vorbelegt. Sie können aber auch frei gewählte Namen vergeben.
„RM 5“ wurde hier zum Beispiel als 16-fach-Modul eingerichtet. Es deckt bei dem hier ausgewählten Digitalsystem den Bereich von Adresse 5, Eingang 1 bis Adresse 6, Ein-gang 8 ab. Diese 16 Eingänge des Moduls werden parallel dazu von 1 bis 16 durch-nummeriert. Wie man sieht, können Module unterschiedlich groß sein und die Aufteilung der Rückmeldeadressen auf Module muss sich nicht unbedingt an die Aufteilung von Adressen in der Zentrale halten. Die Module können durch Ziehen mit der Maus frei in der Fläche verschoben werden.
Jeder Eingang eines Moduls wird durch eine rechteckige Fläche dargestellt. Die farbliche Darstellung der Eingänge hängt von ihrem momentanen Zustand und der Verwendung ihrer Adresse in anderen Teilen der Software ab. Eingeschaltete Rückmeldeadressen werden farblich (in der obigen Abbildung gelb) hervorgehoben. Wird die Rückmeldeadresse von einem Objekt der Software verwendet, so wird die ganze Fläche hervorgehoben; ansonsten wird ein deutlich sichtbares X angezeigt. Bei einer ausgeschalteten Rückmeldeadresse bleibt die Fläche dunkel; und zwar grau, wenn die Adresse von einem Objekt der Software verwendet wird, sonst schwarz.
Die verschiedenen Farben lassen sich frei wählen. Die in der obigen Abbildung sichtbaren Farben entsprechen der Voreinstellung.
Es lässt sich also sehr schnell ein Überblick herstellen, welche Adressen gerade ein- oder ausgeschaltet sind und welche Adressen vom Programm bereits verwendet wurden oder noch frei sind. Die Anzeige des Zustands entspricht dem aktuellen Zustand der Hardware. Softwareseitige Einstellungen (wie z.B. das Memory von Rückmeldern) haben hierauf keinen Einfluss.
Jede Rückmeldeadresse kann im Offline-Betrieb durch Anklicken der zugehörigen Fläche zu Testzwecken mit der linken Maustaste ein- oder ausgeschaltet werden.
Wird ein Modul an eine andere Adresse verschoben, so werden auf Nachfrage auch alle mit dem bisherigen Adressbereich des Moduls verknüpften Objekte zum neuen Adressbereich verschoben. Dies stellt also eine weitere Möglichkeit in der Software dar, die Adressen von mehreren Objekten in einem einzigen Schritt zu verschieben. Eine solche Verschiebung kann auch von einem Digitalsystem zu einem anderen erfolgen.
